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Reinkarnation
Die Bezeichnung Reinkarnation (Wiedergeburt, Seelenwanderung) beschreibt die Vorstellung, dass eine Seele nach dem Tod auf der Erde oder anderen Existenzformen wieder als fühlendes Wesen geboren wird. Einen engen Zusammenhang zur Reinkarnationslehre bildet der Begriff Karma.

Gibt es Reinkarnation?
Einige Religionen dieser Welt enthalten den Glauben an die Wiedergeburt. Nicht nur im Hinduismus, Buddhismus oder Teilen des Islams, auch im Urchristentum (Johannes 9,2; Matthäus 17,10-13) findet man den Reinkarntionsgedanken wieder.
Im Jahre 553 n. Chr. wurde jedoch diese Lehre von der Präexistenz der Seele auf dem zweiten Konzil von Konstantinopel als Irrglaube verurteilt. Diesbezüglich lehnt das Kirchentum auch heute noch die historisch nachweisbaren Tatsachen ab, dass es im Urchristentum Menschen gab, die den Glauben an Wiedergeburt vertraten.

Auch in der Natur kann das Prinzip der Wiedergeburt beobachtet werden. Wir finden ein Aufblühen, Wachsen und Verwelken. Nach dem Tag kommt die Nacht, nach dem Sommer der Winter, nach der Ebbe die Flut. Es ist ein ständiger Wechsel von entstehen, entwickeln und vergehen. Eine Blume blüht im Frühling und verwelkt im Herbst. Eine zeitlang scheint sie nicht mehr da zu sein. Aber im Jahr darauf erscheint sie wieder in derselben Pracht. Versuchen Sie in der Natur Vorgänge und Erscheinungen zu finden, die einen Anfang und ein Ende haben, ohne dass dieses Ende nicht gleichzeitig der Anfang von etwas Neuem ist. Schaffen Sie das, dann haben Sie eine Lücke im universellen Gesetz gefunden.

Reinkarnation ist eine Glaubensvorstellung und Geisteshaltung, die darauf beruht, sich von seinem äußeren Umfeld zu distanzieren und sich seinem Inneren bewusst zu werden. Dass heißt, wieder selbst für Taten, Handlungen und Gedanken Verantwortung zu übernehmen. Durch dieses Bewusstwerden kann eine Lücke geschlossen werden, die sich viele von uns in der Vergangenheit aufgerissen haben.

Beweise für Reinkarnation
Es gibt einige Reinkarnationsforscher, die sich mittels wissenschaftlicher Methoden dem Thema Wiedergeburt angenommen haben. Der wohl bekannteste von ihnen ist der Kanadier Dr. Ian Stevenson. Seit über 40 Jahren untersucht er bereits mehr als 2500 Fälle von Kindern, die sich an ein früheres Leben erinnern können. Seine Untersuchungen erhalten deshalb von vielen Forschern besondere Beachtung, da den Kindern nicht unterstellt werden kann, dass sie sich ihr Wissen über ihre früheren Leben aus historischen Quellen angeeignet haben.

Die meisten dieser Kinder fand Stevenson in Asien, später auch in Nordamerika und Europa. Im Alter zwischen vier und sechs Jahren beginnen diese Kinder über ein anderes Leben zu sprechen. Dabei identifizieren sie sich mit dieser Person und nennen neben dem Namen unter anderem oft auch die damaligen Wohnorte, Freunde, Familienverhältnisse, Lebensumstände und meist auch Todesursachen. Stevenson begleitet diese Kinder an die Orte ihres früheren Lebens und beobachtet, ob sich ihre Aussagen bestätigen. In mehreren überzeugenden Fällen erkennen diese Kinder nicht nur ihre „früheren“ Ehepartner, Verwandten und Häuser, sondern liefern Aussagen, die nur jene damals verstorbene Person wissen konnte.

Bei mehr als 200 Kindern konnte Stevenson außerdem einen Zusammenhang zwischen ihren Muttermalen, Missbildungen und Geburtsnarben und den Todesursachen aus ihrem früheren Leben beweisen.
Jene Kindern, die in ihren früheren Leben durch diverse Gegenstände (z.B. Messer, Gewehrkugeln, usw.) verstarben, wiesen heute genau an der Stelle, an der sie damals tödlich verletzt wurden, signifikante Merkmale auf. Obduktionsberichte und Unterlagen aus Krankenhäusern belegen die genauen Eintrittsstellen.
Inwieweit diese Beweisführung für jemanden Gültigkeit hat, darf ein jeder für sich entscheiden.

Karma – das Gesetz von Ursache und Wirkung
„Alles was du säst, wirst du ernten.“

Karma ist kein unvermeidliches Schicksal, denn unseren Lebensweg bestimmen wir selbst und sind somit im karmischen Sinne Schöpfer unseres Glücks oder Leides.

Das Prinzip des Karmas lässt sich sowohl in der Wissenschaft wieder finden („Auf jede Aktion folgt eine Reaktion.“), als auch in verschiedenen Religionen (Bsp.: Christentum – „So wie du willst, dass man dich behandelt, so behandle auch einen anderen.“).

Es kann als eine Ansammlung offener Rechnungen bezeichnet werden, die wir uns aus früheren Leben eingeholt haben. Wir nehmen uns die Altlasten in Form unserer damaligen Gedanken, Emotionen und Handlungen mit in unser jetziges Leben, um sie heute in verschiedener Art und Weise auszugleichen. Doch auch wenn sich die meisten Menschen nicht bewusst daran erinnern, ist unser tiefstes Innere, unser Selbst so geformt, dass wir nicht anders können, als an einer Auflösung unseres Karmas zu arbeiten.

Karma ist nicht als eine Art Bestrafung anzusehen, vielmehr als ein Ausgleich durch eigene Erfahrungen. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass es neben einem negativen Karma auch ein positives Karma gibt, das genauso seine Auswirkungen hat. Anders ausgedrückt: Füge ich einem anderen aus Wut, Hass, Zorn usw. Leid zu, so werde ich das in diesem oder einem späteren Leben selbst zu spüren bekommen. Tue ich jedoch Gutes, wird auch das in positiver Form auf mich zurückkommen. Das heißt, Karma wird nicht durch äußere Einflüsse oder durch einen strafenden Gott erschaffen - wir erschaffen es selbst und bestimmen dadurch, was in unserem zukünftigen Leben geschieht und was nicht. Darum ist das Karmagesetz immer gerecht und wird nicht willkürlich angewandt!

Das Urteil können sie verwehren, aber die Wirkung nicht hindern.“
(Johann Wolfgang Goethe)